EP (7-inch)


http://www.heathenharvest.com


This newer band is led by Fix, also a leading member of the pioneering German Heathen Metal band MENHIR.
The anthemic title song begins with a BATHORY influenced choral intro, and the rest of the melodies seem influenced by medieval music. "Idafeld" is a successful mix of electric and acoustic guitars, female and male vocals, and violin. ODROERIR manage to interweave Viking and Power Metal & Folk Rock elements seamlessly and shine with complex songwriting, subtly flowing arrangements and German lyrics culled directly from the Poetic Edda.
In the well-designed sleeve, the band members are pictured in Viking Age garb; indeed, in Germany, there is a growing scene of people from the Metal scene involved in Medieval and Viking fairs and campouts, often combined with Metal concerts. Where many others look cartoonish, ODROERIR manage to look noble as well as produce some truly uplifting sounds. Another excellent release from Det Germanske Folket.

Contributed by: Wolff
http://www.truemetal.it

Dopo il bellissimo debutto del 2002 'Laßt euch sagen aus alten Tagen', il drappello germanico capitanato dal celeberrimo Fix (già tassello fondamentale dei grandi Menhir ) riprende il proprio viaggio musicale con questo Ep intitolato proprio Ep . Due brani per poco meno di 14 minuti di musica, due inediti che hanno il compito di traghettare l'ascoltatore verso il secondo album da studio della band tedesca, intitolato Götterlieder e atteso per la tarda primavera.
Il mini si apre con il magnifico e lento incedere bathoryano di Odroerir : una batteria cadenzata e profonda su cui poggia un coro maschile da brividi. La parentesi corale e gli elementi ritmici conducono il brano verso la propria dimensione definitiva, dove le linee vocali maschili e femminili si mescolano, perdendo purtroppo una parte del phatos di inizio brano. Efficace nel chorus, come sempre epico e gradevole, meno nelle strofe, Odroerir si spegne senza mettere in mostra le potenzialità della band se non in alcune rare parentesi.
Sono un semplice arpeggio e il caratteristico suggestivo solito coro maschile a cullare Idafeld nella propria genesi, lasciando che il pezzo si evolva tra il rumore dei flutti e i lead di chitarra distorta. Il pezzo procede in maniera ahimè abbastanza anonima fino al sopraggiungere di una dose più massiccia di chitarra distorta e della profonda voce di Fix, le quali restituiscono alla composizione parte di quella magia evocativa e anacronistica del debut. È infine grazie agli inserti folk presenti da metà del brano in poi che il pezzo si risolleva definitivamente, non mostrando comunque intuizioni geniali o realizzazioni trascendentali.
Continuo a ritenere gli Odroerir una band dal grandissimo potenziale, e infatti le idee buone in questo mini non mancano. Rispetto allo splendido debut però il paragone non sussiste nemmeno: questo Ep viene spazzato via da pezzi come Zur Taverne, Iring o Brudermord. Gli Odroerir di Ep concedono a mio modo di veder troppo spazio alle clean vocals femminili, dimenticando parte del loro background musicale fatto di fresca spontaneità e propendendo per alcune scelte melodiche fin troppo legate al metal classico.
In definitiva, un quarto d'ora di musica piacevole, due buoni pezzi che però, purtroppo, non riescono a mantenere la band sugli alti livelli di Laßt euch sagen aus alten Tagen. In attesa del nuovo lavoro non resta che mettere da parte le troppe pretese e accontentarsi di Ep, sperando che l'album da studio riporti la band ai fasti del passato recente, se non oltre.

Alessandro 'Zac' Zaccarini
http://www.twierdza.de.vu

ODROERIRs selbst betitelte Vinyl-EP stellt die zweite Veröffentlichung der Band und zugleich die dritte (wie immer äußerst gelungene), wenn man die zu Promozwecken veröffentlichte CD-R-Kompilation mitzählt, die vierte, Veröffentlichung des Hauses DET GERMANSKE FOLKET dar. Nachdem nun seit „Laßt Euch Sagen Aus Alten Tagen“, dem äußerst hörenswerten und charismatischen Debütwerk der Mannen um Fix von MENHIR, mittlerweile einige Zeit verstrichen ist, präsentieren sich dem Paganmetalliebhaber mit Odroerir und Idafeld zwei brandneue Stücke der Band. Wie bei D.G.F. üblich, fängt der Genuss schon mit der hochwertigen und sehr ästhetischen Aufmachung der Veröffentlichung an. Die EP-Hülle sticht durch hochwertiges und sehr qualitativ bedrucktes Papier (kein üblicherweise verwendetes Glanzpapier!) hervor, und auch die Gestaltung selbst ist äußerst geschmackvoll, eben passend zur Musik. Doch nicht genug, wurde auch am Beiheft nicht gespart: Auf acht farbig bedruckten und gelungen designten Seiten werden dem Hörer Fotos, die Liedtexte sowie einige Infos zur Veröffentlichung präsentiert.
Doch kommen wir nun zum Eigentlichen, nämlich der Musik. ODROERIR haben ihren Stil keinen nennenswerten Veränderungen unterzogen. Und das heißt, heidnische und packende Hymnen im typischen ODROERIR-Stil, welche Paganmetal, traditionellen Metal, Folklore und Mittelalter-Elemente aufweisen, entführen den Hörer mit ihren harmonischen Klängen in alte Zeiten und reißen ihn wenigstens für die Dauer zweier Lieder aus dem Alltag und der modernen Zeit. Dabei werden selbst Kritiker der Band zugeben müssen, daß ihr ein hohes Maß an Eigenständigkeit und Wiedererkennungswert zu attestieren ist. Die Gruppe hat mit nur einem Album und einer Zwei-Lied-EP geschafft, wofür unzählige Grüppchen und Projekte über viele Alben hinweg kämpfen (?), und sich in einem ganz eigenen und originellen Stil freigeschwommen, der jeden, der sich mit der Band schon mal beschäftigt hat, sofort erkennen lässt, wer hier aufspielt. Vor allem der Gesang, der Mut zur Eigenständigkeit zeigt und sehr charismatisch und abwechslungsreich ist, sorgt für die Originalität.
Das erste Stück ist für mich das bessere, da das zweite Stück, obwohl etwas komplexer, und dadurch technisch ein wenig anspruchsvoller, stellenweise etwas chaotisch wirkt und die Tonqualität hier etwas schlechter ist. Dennoch mindert das nicht allzu sehr die Qualität des zweiten Stückes und ändert insbesondere auch nichts am sehr guten Gesamteindruck. Mit „Odroerir“ ist der mitteldeutschen Musikkapelle nämlich ein weiteres Heidenmetallglanzlicht gelungen, welches sich jeder, der auch nur ein wenig mit den oben erwähnten Musikrichtungen anfangen kann, holen sollte!

Von: WOLOS
http://www.schwarzmetall.ch

Wirklich unbekannt ist die Truppe nach Krönung zur Arschbombe des Monats in der Metal-Bravo ja nicht mehr, dennoch komme ich dank der nun vor mir liegenden EP zum ersten Mal mit den Thüringern in Berührung. Der über das deutsche Label Det Germankse Folket veröffentlichte Tonträger punktet zumindest schon mal durch die schöne Aufmachung, insbesondere durch das liebevoll gestaltete Booklet. Der erste Song trägt denselben Namen wie die Band und beginnt mit stimmungsvollen Chören und schweren Gitarrenriffs. Der etwas zittrige und nasale Gesang ist etwas gewöhnungsbedürftig, ich kann aber durchaus Gefallen daran finden, ganz im Gegenteil zum weiblichen Gesang, der mir einfach zu wenig Ausdruckskraft besitzt und zum Glück auch nur kurz in Erscheinung tritt. Aber in Punkto Frauengesang bin ich sowieso ziemlich skeptisch. Schüchterne Frauenstimmchen haben eben meiner Meinung nach Im Metal nichts verloren. Der Rest des Songs kann aber durchaus überzeugen. Die Gitarren bieten eingängige Riffs und melodische Soli. Nur ein wenig kurz ist „Odroerir“ geworden. „Idafeld“ bietet anfänglich sehr ruhige Töne. Atmosphärische Chöre werden von akustischen Gitarren begleitet. Das Ganze bricht nach einer Weile ab und ein schönes Gitarrensolo, welches mit Meeresrauschen hinterlegt wurde, lässt einen in ferne Welten schweifen, bis die zerbrechliche Stimme der Sängerin einen wieder auf den Boden der Tatsachen holt. Zum Glück wird diese dann erneut von einem Chor abgelöst. Die eingesetzte Geige fügt sich perfekt in die träumerische Musik von Odroerir ein, genauso wie die Gitarrensoli am Schluss des Songs. „Idafeld“ kann auf beinahe ganzer Linie überzeugen, lediglich die schon angesprochenen Vocals von Ivonne missfallen mir. Und so lässt der durchdachte und mit viel Liebe zum Detail gestaltete Song den Vorgänger „Odroerir“ unausgereift und zweitklassig aussehen.
Der Band ist mit dieser EP ein verträumtes und atmosphärisches Werk gelungen, das nur wenige Mängel aufweisen kann. Insbesondere „Idafeld“ lässt einen alles um sich herum vergessen und von vergangenen Zeiten träumen. Wer also auf der Suche nach ruhiger, verträumter Musik ist, zu der man sich zurückziehen kann, sollte sich ein Exemplar dieser EP auf jeden Fall sichern.

Pandora
http//www.legacy.de

ODROERIR „Odorerir“ EP (Det Germanske Folket) Die Band um Fix und Stickel hat sich über die Jahre zu einer festen Gemeinschaft gemausert, die sowohl auf Konserve (Demo “Iring” und Debüt “Laßt euch sagen aus alten Tagen”) als auch live eine wunderbare Vorstellung abliefert. Nach langer Pause kommt nun über Det Germanske Folket endlich ein neuer Tonträger in Form eines 7“-Vinyls. Zwei Lieder sind darauf vertreten. „Odroerir“ (sozusagen das Lied zur Band) besticht durch seinen geraden Durchmarsch: hymnischer Auftakt, kurzes Innehalten, und dann in Stickels unnachahmlicher, singender Erzählweise (eben der mittelalterliche Barde) ein getragener Strophenteil, der sich zum erhabenen Refrain steigert, nur um dann in einen wirklich coolen Gitarrensolowettstreit umzukippen, noch mal Refrain und fertig! Die Geschichte vom Skaldenmet ist für weniger Edda-Bewanderte in Form des Liedtextes in dem aufwendig gestalteten Beiheft nachzulesen, genau wie der Text zum zweiten Lied, „Idafeld“, in dem die Thüringer wesentlich ruhiger und nachdenklicher zu Werke gehen. Der Gesang in den ersten Strophen wird komplett von Ivonne übernommen, was für ODROERIR etwas untypisch ist, jedoch sehr angenehm klingt. Die ruhigen, von Akustikgitarren begleiteten Strophen stimmen den Hörer auf den treibenderen, vom 6/8-takt lebenden Hauptteil des Liedes ein, in dem auch herrlich klar eine Geige erklingt. Nach dem fast schon beschwörenden Refrain gibt es noch einmal den typischen Gitarren-Solo Abtausch, und schliesslich als Ausklang das harte Schwingen einer Maultrommel, die das Lied sanft beendet. Beide Lieder sind nicht ganz so eingängig wie beispielsweise „Iring“ oder „Menosgada“ (die Klassiker der Band), klingen jedoch reifer und tiefgründiger. Nach dieser EP darf man gespannt sein, was als nächstes von ODROERIR kommt. Zunächst soll das längst vergriffene Debüt der Band auf D.G.F. wiederveröffentlicht werden. Bestellen könnt Ihr „Odroerir“ bei Det Germanske Folket (Adresse siehe Hel-MLP-Rezension).

(JF)
http://www.metalglory.de

Mit der EP "Same", stellen sich mir hier zwei Lieder von ODROERIRs kommendem Werk "Götterlieder" vor.
Das erste Lied wird dem Skaldenmet gewidmet. Wunderschön episch, mit klarer Frauen- und Männerstimme vorgetragen und mit Klängen hinterfangen die wahrlich nicht von Midgard stammen können, wird hier die Geschichte um Odroerir rezitiert.
Meisterhaft wie eh und je vertonen ODROERIR hier Gefühle, die in Worte zu fassen schon nahezu unmöglich scheint. Was für eine Gabe.
Dem lyrischen Spiel mit Worten fällt hier eine tragende Rolle zu. Deswegen sollte man diese Ergüsse würdigender Weise auch mit dem dazugehörigen Text genießen.
Das zweite Lied auf der EP greift die letzten Weissagungen der Seherin auf, welche das zweite Aufsteigen der Erde beschreiben. Auf dem "Idafeld" treffen sich die Asen erneut, um nun ruhig und ohne Furcht vergangener Schlacht und der Midgardschlange zu erinnern.
Großartig und sehr sensibel kreieren ODROERIR hier eine ruhige Atmosphäre, in der die reine und klare Stimme Ivonnes jenem hoffnungsvollen Neuanfang ein Gewand verleiht.
Was bleibt mir noch zu sagen? Wenn schon zwei Lieder derartigen Freudentaumel bei mir auslösen bin ich wahrlich auf das komplette Endresultat gespannt. Meine aufrichtige Anerkennung.
Ohne Bewertung das Ganze, weil man meines Erachtens nur das Gesamtwerk "Götterlieder" in seinem Konzept bewerten sollte.

ohne Wertung von Steffi (am 07.11.2004)
http://www.feindesland.de

Um Odroerir ist es nach Erscheinen ihrer Debüt-CD „Laßt euch sagen aus alten Tagen“ sehr still geworden, so daß manch einer diese Truppe bereist unter den Verstorbenen wähnte. Nun, falsch gedacht, denn was die Thüringer auf dieser 7-Zoll-Platte abliefern, macht deutlich, daß die glorreichen Tage Odroerirs mitnichten an ihrem Ende sind, sondern erst begonnen haben.
Die Aufmachung ist schon mal sehr amtlich geworden. Hier wurde offenbar Zeit und Mühe investiert und auch am Geld nicht gespart, denn neben der schön gestalteten Hülle findet man auch ein achtseitiges Heftchen, daß mit den Texten der Lieder und einigen Bildern angereichert ist.
Natürlich nutzt aller optischer Tand aber nichts, wenn die Musik nicht stimmt. Da ist es eine wahre Freude zu berichten, daß das Prinzip der Einheit von Form und Inhalt durchaus gegeben ist. Das erste Stück trägt den Titel „Odroerir“ und kommt recht schnell auf den Punkt. Der Anfang ist sehr hymnisch gestaltet und bietet einen hörenswerten Männerchor, bis man dann zu einer eingängigen Gitarrenarbeit übergeht, welche von Fix' vibrierenden Stimme begleitet wird. Dieser Gesang ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig, hat aber durchaus einen gewissen Charme, vor allem aber eine eigene Note. Bald kommt auch die Sängerin Ivonne zum Zuge, die leider ein wenig schwach auf der Brust klingt, allerdings auch keinen Totalausfall darstellt. Mit ein wenig Übung wird das schon noch werden. Von nun an bringt man das Stück recht flott zu Ende. Eine Strophe, der Refrain, ein gelungenes Gitarrensoloduell und eine erneuten Wiederholung des Refrains später, ist auch schon Schluß mit der Hymne um den Skaldenmet. Schade eigentlich. Das wäre sicher noch ausbaufähig gewesen.
Auf der B-Seite geht man mit „Idafeld“ erstmal sehr atmosphärisch zu Werke. Eine akustische Gitarre erklingt und wird erneut mit einem majestätischen Männerchor unterlegt, bis das ganze von einem sehr schönen Gitarrensolo und eingespielten Meeresrauschen abgelöst wird. Ivonne beginnt erneut mit leicht schwächender Stimme zu singen, wobei sie mir hier irgendwie besser gefällt, als bei „Odroerir“. Den Männergesang halte ich ebenfalls für gelungener, wird er hier doch mehr wie eine Art Chor eingesetzt. Ansonsten ist der klare Höhepunkt dieses Liedes das schöne Geigenspiel, welches sich wunderbar in den Gesamtkontext einreiht. Eine tolle Hymne, die eigentlich jedem Heiden Metaller gefallen sollte und die deutlich ausgereifter klingt, als das erste Lied.
Fazit: Eine gelungene EP, deren einzige Schwäche darin besteht, daß nicht beide Lieder dasselbe hohe Niveau haben. Für Freunde deutscher heidnischer Tonkunst besteht hier jedenfalls fast schon ein Pflichtkauf.

Bewertung:
Innovation: 9/15
Gesamteindruck: 11/15
Finalwar

Fließender Met, eine Lichtung im Eichenhain, flackerndes Lagerfeuer und bärtige Männer sowie (weniger bärtige) Frauen, in alte Gewänder gekleidet... das ist wohl die Atmosphäre, die Musik wie die von ODROERIR zur vollen Entfaltung braucht. Nun sieht es bei mir allerdings weniger danach aus, von daher wundert es auch nicht, dass mich das Quartett sowohl mit vorliegender EP als auch mit dem "Lasst euch..."-Album gar nicht ansprechen. Ich könnte die Musik jetzt auch als kitschigen Pagan-Kuschelrock bezeichnen, ohne mich der Unehrlichkeit schuldig fühlen zu müssen, aber allzu viel Subjektivität empfinde ich hier einfach als unangebracht. Immerhin haben ODROERIR ihre Anhänger und diese werden mit dem selbstbetitelten Siebenzöller auch gewohnte Qualität, sowohl in Musik als auch in Klang, bekommen. Es ist sehr melodischer, eingängiger Mittelalterrock mit gewisser Folkstimmung, dessen Lyrik in der heidnischen Götter-, Mythen- und Sagenwelt wurzelt. Verwendet werden neben verzerrten, rockigen Gitarren, einem eher gemäßigtem Tempo, klarem Gesang, viel Akustikklampfe und ordentlich gespielten Soli auch hübscher Frauengesang und im zweiten Lied "Idafeld" die Maultrommel. Das zweite Stück ist noch einen Tick langsamer und gefühlvoller. Außerlich macht diese 7"-EP ordentlich was her, denn sie bietet festen Karton, Gravur und sogar ein mehrseitiges Hochglanz-Beiheft. Produktion also 1A Qualität!
Fazit: Für Anhänger dieser ruhigen Spielart heidnischer Musizierkunst ist ODROERIRs edel aufgemachte EP sicher kein Fehlkauf.

Review verfasst von: Torsten

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